Initiative „Gamserleben“

Beobachtungspunkt: Warmatsgund, Forstebtrieb: Sonthofen

Der Beobachtungspunkt liegt in unmittelbarer Nähe zur Kühgundhütte im Ski- und Wandergebiet Fellhorn und ermöglicht Einblick in einen typischen Sommerlebensraum der Gams. Auf dem Beobachtungspunkt ist man zu allen vier Seiten von Gamswildlebensraum umgeben.

Der Beobachtungspunkt ist insbesondere gut mit der Fellhornbahn und einem anschließenden, landschaftlich attraktiven ca. 1-stündigen Fußweg von der Fellhornbahn-Bergstation aus bis zur Kühgundhütte zu erreichen. Von dort ist es noch ein kurzer Weg von etwa 2 Minuten zum Beobachtungsplatz. Alternativ können Wanderbegeisterte den Punkt komplett zu Fuß über einen Wanderweg zu erreichen. Der Fußmarsch vom Parkplatz der Fellhornbahn Talstation in Faistenoy aus nimmt etwa 2 Stunden in Anspruch.

Der Weg ist bei beiden Varianten ein normaler Gebirgswandersteig. Er geht über Teer- und Schotterwege, aber auch über Wurzeln und Felsen, festes Schuhwerk wird daher empfohlen.

Am Beobachtungspunkt laden bequeme Holzbänken zum Ausruhen ein. Eine Informationstafel informiert zum Thema Gams und anderen vorkommenden Tierarten. Mit der fest installierten Beobachtungsoptik können Sie Ihr Glück versuchen… Vielleicht entdecken Sie auch den König der Alpen, den Steinbock.

Beste Beobachtungsmöglichkeiten bestehen in der Hauptwandersaison von Mai bis November.

PRESSEINFORMATIONEN

Prüfung für Johanniter Rettungshunde

Nina Thierer mit Emma und Staffelleiter German Beinder mit Monty (Foto: M. Beinder).

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Rettungshundeführerin Eva Strütt von der Johanniter Unfallhilfe München tritt ihre Prüfung in den Bayerischen Staatsforsten an (Foto: M. Beinder).

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17. Juni 2021,Sonthofen - Am vergangenen Wochenende fand nach einer langen Corona-Pause eine Rettungshundeprüfung der Johanniter Unfallhilfe statt. Ein Prüfungsgelände war in der Kürnach westlich von Kempten bei den Bayerischen Staatsforsten. Ein Team besteht immer aus dem Rettungshund und der Hundeführerin oder dem Hundeführer. Insgesamt starteten am Wochenende 13 Teams. Fünf Teams konnten davon das erste Mal oder auch wiederholt die anspruchsvollen Prüfungen erfolgreich absolvieren und sind nun einsatzbereit.

„Auch uns hat Corona teilweise eingeschränkt und wir sind froh, dass neben dem Training nun auch Prüfungen wieder möglich sind und wir allen, wenn wir gebraucht werden, mit tollen Hunden in der Not zur Seite stehen können”, so der Kemptener Staffelleiter German Beinder. “Wir haben uns sehr gefreut, dass wir diese Prüfung – bei fast zu sonnigem Wetter – im Bayerischen Staatsforst ausrichten durften. Mein ganz herzlicher Dank geht an Forstbetriebsleiter Jann Oetting, dass wir den Staatswald für unsere Übungen und Prüfungen so großzügig nutzen dürfen”, so Beinder weiter.

Rettungshund Monty von German Beinder konnte nach der Corona-Pause schon zum vierten Mal seine Einsatztauglichkeit unter Beweis stellen. Die Prüfung muss alle zwei Jahre wiederholt werden. Nina Thierer hat mit ihrer Hündin Emma die erste angetretene Prüfung sofort erfolgreich bestanden. Beide sind ebenfalls ein Team der Kemptener Rettungshundestaffel.

Die Rettungshunde suchen nach vermissten Personen aller Art, etwa verwirrten älteren Menschen oder Kindern, die sich im Wald verlaufen haben. Nur mit gültiger Zertifizierung dürfen die Rettungshundeteams in den Einsatz gehen. In der Fläche ersetzt ein Hund etwa 40 bis 50 Helfende und kann in 20 Minuten bis zu 30.000 Quadratmeter absuchen. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert rund zwei Jahre und wird mit der Rettungshundeprüfung abgeschlossen. Die Arbeit der Rettungshundestaffeln erfolgt ehrenamtlich. „Die Hundearbeit fördern wir gerne. Denn auch für uns Försterinnen und Förster sind Hunde wichtige Arbeitskollegen, vor allem auf der Jagd. Deshalb bieten wir den Rettungshundestaffeln für Ihre anspruchsvollen Einsätze bei uns Trainingsgelände an und gratulieren herzlich den erfolgreichen Prüflingen”, so der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting.